Skip to content
by Galerie in der Wassermühle Trittau

Jawon Kim – The Balance of Life

€10.00
Select Title

Jaewon Kim untersucht in seiner Arbeit die fragile Harmonie zwischen Technik, Natur und Mensch. Als multidisziplinärer Künstler arbeitet Kim mit Skulptur, Multimedia-Installationen, aber auch mit der Zeichnung. Mithilfe von 3D-Druckern und anderen KI-gestützten Technologien erweitert Kim die Sprache von Objekten und bildet eine Brücke zwischen digitalen und analogen Werkprozessen. Sein Interesse an ökologischen Kettenreaktionen – wie der Prophezeiung, dass die Menschheit ohne Bienen in vier Jahren aussterben würde – fließt bewusst in die Arbeiten ein.

Er sucht das Gleichgewicht zwischen der Präzision der Technologie und der organischen Schönheit der Natur, während Flächen, Formen und Räume harmonisch aufeinander abgestimmt werden. Digitale Prozesse, wie z. B. die Erstellung von Bildern durch Prompts zur Nutzung eines 3D-Druckers, Zufälligkeit und handwerkliche Produktion erzeugen einzigartige, unvorhersehbare Ergebnisse, die Teil der Werke werden. Diese bestehen zum Teil aus Porzellan, Holz und biologisch abbaubares Plastik. Seine Arbeiten öffnen poetische Perspektiven auf das Zusammenspiel von Menschlichem und Nichtmenschlichem und reflektieren die Möglichkeiten einer nachhaltigen, ökologischen Zukunft im Zeitalter der Klimakrise.

Jaewon Kim (*1987 in Seoul, Süd-Korea) lebt und arbeitet in Hamburg. Nach seinem Fotografie-Studium in Seoul schloss Kim ein Studium der Bildenden Künste in Hamburg ab. Dieses beendete er 2022 bei Prof. Thomas Demand. Jaewon Kim konnte bereits viele Ausstellungen in Hamburg, Berlin, Leipzig, Eindhoven und auch in seiner Geburtsstadt Seoul realisieren.

 

Die Galerie in der Wassermühle Trittau zeigt Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in der Wassermühle sowie zeitweilig auch im Foyer des anliegenden Atelierhauses.
Die Galerie präsentiert bis zu fünf Ausstellungen im Jahr, vor allem Einzelausstellungen junger, zeitgenössischer künstlerischer Positionen aus dem norddeutschen Raum sowie einmal im Jahr die Abschlussausstellung der Stipendiaten des Kunststipendiums.
Zu den Ausstellungen erscheinen Publikationen.

0 / 0