dérive 83 – Mobilität und Stadtplanung

by dérive

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Wie unsere Städte geplant sind und welches Städtebau-Paradigma verfolgt wird, legt die Basis dafür, welche Mobilitätsformen möglich sind und vorherrschen. Trotz jahrzehntelanger Kritik an der autogerechten Stadt kann auch heute von einem klaren Bruch in den meisten Städten nicht gesprochen werden. Trotzdem ist unverkennbar, dass wir in einer Umbruchsituation leben. Im Schwerpunkt Mobilität und Stadtplanung, der 83. Ausgabe von dérive, blicken wir nach vorne und zurück; sehen uns die Geschichte der Fußgängerzonen ebenso an wie die möglichen räumlichen Konsequenzen automatisierten Fahrens. Dazu bietet der Schwerpunkt eine Analyse des 15-Minuten-Stadt-Konzepts und zeigt strukturelle Barrieren der Mobilitätswende sowie mögliche Lösungen auf. Im Magazinteil geht es um die Demokratiearmut in urbanen Gesellschaften und um die Obsoleszenz baulicher Strukturen, im Diskussionsbeitrag um in Wien neu entstehende sozio-kulturelle Zentren.


Mit Beiträgen von:
Anamarija Batista, Barbara Laa, Bernd Hüttner, Christoph Laimer, Edeltraud Haselsteiner, Emilia M. Bruck, Ernst Gruber, Georgia Pozoukidou, Gerald Kössl, Harald Frey, Johanna Betz, Judith Haslöwer, Julia Siedle, Karin König, Lisa Danzer, Maik Novotny, Martin Gegner, Martina Zandonella, Peter Biegelbauer, Peter Payer, Sabine Tastel, Sebastian Bührig, Tamara Ehs, Thomas Friessnegg, Vanessa Müller, Zoi Chatziyiannaki

 

dérive - Zeitschrift für Stadtforschung erscheint seit Sommer 2000 vierteljährlich in Wien und versteht sich als interdisziplinäre Plattform zum Thema Stadtforschung. Die behandelten Felder reichen von Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung, Raumordnung und Bildender Kunst bis zu Geographie, Soziologie, Politik- und Medienwissenschaften und Philosophie. Thematisiert werden globale Problemstellungen, die im lokalen Rahmen behandelt werden und Aufschlüsse über die gegenwärtige Stadtentwicklung geben sollen.