dérive 82 – Sampler

by dérive

€9.00

Die 82. Ausgabe von dérive ist eine Samplerausgabe, hat also keinen Schwerpunkt, trotzdem haben etliche der Beiträge einen gemeinsamen Fokus und zwar auf die Bar- und Clubkultur bzw. das Nachtleben in Zeiten der Pandemie. Diese reichen von Niels Boeings Schilderung der Situation von Hamburger Bars und dem Zusammenschluss barkombinat Hamburg über ein Interview mit Martin Wagner vom Wiener Club Fluc bis zu Ulf Tregers Artikel zu Jack Giesekings Forschungen über die lesbische und queere Produktion von Raum. Die Texte von Robert Shaw und Udo Häberlin konzentrieren sich auf den öffentlichen Raum. Shaws Interesse gilt dabei ebenfalls der Situation in der Nacht, Udo Häberlin analysiert aus der Perspektive der Quartiers- und Stadtentwicklung. Peter Payers hat den Tatort des islamistischen Terroranschlags am 2. November in Wien erkundet und fragt sich, welche Folgen dieses Attentat für die Stadt haben wird. »Das Moped als Sidestep der mobilen Moderne« stellt uns Matthias Marschik vor und Iva Čukić und Jovana Timotijević vom Belgrader Ministry of Space geben einen Einblick in ihre Studie über Commons in der Region des ehemaligen Jugoslawiens. Das Kunstinsert in dieser Ausgabe stammt von Markus Wilfling.


Mit Beiträgen von:
Barbara Holub, Christoph Laimer, Elke Rauth, Iva Čukić, Jovana Timotijević, Markus Wilfling, Martin Wagner, Matthias Marschik, Michael Zinganel, Niels Boeing, Paul Rajakovics, Peter Payer, Robert Shaw, Silvester Kreil, Udo W. Häberlin, Ulf Treger, Ursula Maria Probst

 

dérive - Zeitschrift für Stadtforschung erscheint seit Sommer 2000 vierteljährlich in Wien und versteht sich als interdisziplinäre Plattform zum Thema Stadtforschung. Die behandelten Felder reichen von Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung, Raumordnung und Bildender Kunst bis zu Geographie, Soziologie, Politik- und Medienwissenschaften und Philosophie. Thematisiert werden globale Problemstellungen, die im lokalen Rahmen behandelt werden und Aufschlüsse über die gegenwärtige Stadtentwicklung geben sollen.