{"product_id":"brand-eins-06-2026-modular-denken","title":"brand eins 06\/2026 – Modular denken","description":"\u003cdiv class=\"row\"\u003e\n\u003cdiv class=\"product-properties col-sm-10\"\u003e\n\u003cmeta charset=\"UTF-8\"\u003e\n\u003cdiv class=\"row\"\u003e\n\u003cdiv class=\"product-properties col-sm-10\"\u003e\n\u003cp\u003eTitel: Die Mauer muss weg!\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSchwerpunkt: Modular denken\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWie ändern wir Dinge, wenn die Probleme und die vermeintlichen Lösungen eigentlich viel zu groß sind? Die Antwort: Wir müssen uns vom Monolithen verabschieden. Wer heute etwas Neues plant, muss dessen Umbau von Anfang an mitdenken. Wir zeigen Menschen und Firmen, die Branchen in Bausteine zerlegen . Bauroboter, die nach einer Aufgabe ihr Leistungsprofil für die nächste Anwendung wechseln. Mode, die aus sehr wandlungsfähigen Quadraten besteht. Und Manager, die ihre Firmenkrisen ernsthaft mit Lego-Steinen nachbauen, um den Stillstand zu brechen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHaben Sie auch manchmal das Gefühl, dass alles zu festgefügt und festgefahren ist? Dass man etwas ändern müsste, nur wie? Meist sind die Probleme zu groß und die Lösungen auch – es sei denn, man geht sie Schritt für Schritt an und denkt modular. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAn vielen Universitäten, in Büros und Werkhallen wird daran längst gearbeitet. Modulare Konzepte finden sich in der Bauindustrie, bei der Roboterentwicklung, der Bildungsplanung, im Management, selbst in der Mode – aus unterschiedlichen Gründen, aber ausgehend von einer gemeinsamen Erkenntnis: Das hohe Veränderungstempo erzwingt eine ständige Anpassung. Wer etwas Neues plant, plant deshalb oft auch schon dessen Ende mit oder sein Weiterleben in neuer Form.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEnde der Neunzigerjahre, als die Deutsche Bank ihre IT-Infrastruktur entwickelte, hat man so noch nicht gedacht, konnte es viel- leicht auch nicht. Entstanden jedenfalls ist ein monolithisches System, das sich jeder Anpassung verweigert und auch als Ganzes nicht umzubauen ist. Deshalb löst Christian Rhino, in der Privatkundensparte zuständig für die Erneuerung des Kernbankensystems, das sperrige System nun in Module auf und zieht sie Anwendung für Anwendung um. Das ist nicht ohne, aber ohne Alternative. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWer neu anfängt, hat es leichter, vorausgesetzt, er denkt von Anfang an den Umbau mit. Oder er plant wie das Start-up Sitegeist Robotics größtmögliche Flexibilität: Das Gründerteam hat einen Helfer entwickelt, der die härtesten Jobs auf dem Bau übernehmen soll – er kann sandstrahlen, Beton fräsen, bohren, schleifen, Böden polieren. Nach ein paar Handgriffen wechselt die Maschine ihr Leistungsprofil.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eLego-Prinzip wird das gern genannt, wenn mit verschiedenen Bausteinen immer neue Welten entstehen. Und es ist naheliegend, dass diese Idee vor allem unter Architekten und in der Bauindustrie immer mehr Anhänger findet. Eine wachsende Fanbase hat das Prinzip aber auch im Management – nicht nur, weil der Trend zur Projektökonomie modulares Handeln in den Unternehmensalltag holt: Der dänische Spielwarenkonzern hat sich mit Managementtrainings ein ertragreiches Wachs-\u003cbr\u003etumsfeld erschlossen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas nach arger Markendehnung klingt, hat dem Konzern selbst in einer existenziellen Krise den Weg gewiesen. Heute bauen Führungskräfte in aller Welt angeleitet von 25.000 LSP-Coaches ihre Abteilungen und Firmen um, suchen neue Märkte oder lösen Teamprobleme. LSP\u003cbr\u003esteht übrigens für Lego Serious Play.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNicht immer ist das Denken in Modulen so augenfällig erfolgreich wie bei dem Klemmsteinkonzern. Oft ergeben sich beim Übergang vom großen zum kleineren Denken neue Probleme: Jede Schnittstelle will gemanagt sein. Vielleicht hilft dann Lego – oder die Gewissheit, dass die Zeit für kleinere, flexible Lösungen gekommen ist.\u003cbr\u003eGroß denken kann man damit immer noch.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003cp\u003e \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ebrand eins ist das Wirtschaftsmagazin, das die Veränderung zu seinem Thema macht. Uns interessiert nicht der Status quo, uns interessiert, was sich entwickelt. Monatlich, in Schwerpunkten, mit ungewöhnlichen Perspektiven. Alles was Menschen bewegt.\u003c\/p\u003e","brand":"brand eins","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":57914683883784,"sku":null,"price":12.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/1486\/2388\/files\/GUDBERG-NERGER_brand-eins_Ausgabe-06-2026_Modular-denken.png?v=1780417140","url":"https:\/\/gudbergnerger.com\/products\/brand-eins-06-2026-modular-denken","provider":"GUDBERG NERGER","version":"1.0","type":"link"}