Jill Tegan Doherty – Hungry Lungs

June 18 – July 31 2020

Change is life’s inevitable companion; devoted to one another - a symbiosis. Shifts can take place rapidly, monumentally or cursory, propelling nature into a continual state of adaptation; an ineffable metamorphosis. What may first appear as misfortune transmutes and divides, compelling one to change position, to grow, to acquire: to evolve. Change triples its image, urging us to capitalise on an opportunity to learn, both subjectively and on a broader political scale. 

Change destabilizes, provokes, heightens our fears and anxieties as our animal passions flare up in fight or flight. Incubating on a phenomenology of panic we seek escape from the psychic torture of realities we find intolerable; libidinal energy shifts to resist rupture and manage the unbearable. The same ideological gloss is seen in its inversion: sudden change releases us, severing our attachment to the Imaginary. Stagnation is agitated and we embrace its vertigo in dialectical prefiguration.  

Hungry Lungs speaks to the unforeseen, a staggering rhetorical shift that generates a primitive craving for the familiar. A cathexis towards the before. The work confronts us, provokes us with eyes of examination whilst simultaneously offering a departure from the every day.  We’re invited to explore new environments, exuberantly budding, diving head first into a change that births us into existence. (Written by Jill Tegan Doherty and Dr.Estelle Hoy)

 

GUDBERG NERGER, Poolstraße 8, 20355 Hamburg
Opening Hours: Mo - Sa 12:00 - 18:00

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18. Juni – 31. Juli 2020

Veränderung ist der naturgegebene Begleiter des Lebens. Er zeigt sich oft abrupt, in unterschiedlichen Ausprägungen und fordert unsere rasche Anpassungsfähigkeit gezielt heraus. Was zunächst unglücklich erscheinen mag, verwandelt sich, zwingt uns, unsere Position zu ändern, uns zu entwickeln und zu wachsen. Jeder fortschreitende Moment birgt unabhängig von unserer ursprünglichen Reaktion stets die Gelegenheit unser Wissen zu erweitern – ob auf subjektiver Ebene oder einer breiteren globalen Dimension.

Das Gewohnte hinter sich zu lassen und sich neu auszurichten destabilisiert uns einerseits und verstärkt unsere Sorgen und Ängste, während wir mit instinktiven Kampf- oder Flucht-Reaktionen konfrontiert werden. Indem wir uns auf eine Phänomenologie der Panik stützen, versuchen wir der psychischen Tortur einer für uns unerträglichen Realität zu entkommen. Im Umkehrschluss kann plötzliche Veränderung uns gleichermaßen Erlösung bieten, indem sie vorher versteckte problematische Umstände enthüllt und uns aus der Stagnation befreit. 

Hungry Lungs ist eine Antwort auf das Unvorhergesehene – eine Fluchtmöglichkeit, die ein primitives Verlangen nach dem einst Vertrauten erzeugt. Eine Objektbesetzung gegenüber dem, was vorher war. Das Werk konfrontiert und provoziert uns mit prüfendem Blick und bietet gleichzeitig eine Abkehr vom Alltäglichen. Wir werden eingeladen, geheimnisvolle fremdartige Welten zu erkunden und uns kopfüber in eine Veränderung zu stürzen, die uns zum Leben erweckt.

 

Eröffnung am Donnerstag, den 18. Juni 2020 ab 18 Uhr
Die Künstlerin ist zur Eröffnung anwesend.

Laufzeit der Ausstellung: 18. Juni - 31. Juli 2020

GUDBERG NERGER, Poolstraße 8, 20355 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo - Sa 12:00 - 18:00 Uhr